Die Situation

Die weltweiten Natur- und Umweltschäden haben mittlerweile – sowohl in der Luft als auch auf dem Land und in den Gewässern/Meeren – einen Grad erreicht, der zum sofortigen Handeln zwingt.

Verschmutzung, Vermüllung, Überfischung, Baumsterben, Artensterben, etc. sind hier nur einige wenige Stichworte.

Der hieraus resultierende Klimawandel – mit all seinen absehbaren Folgen – ist bereits im vollen Gange.

Die globale Erderwärmung hat einen kritischen Punkt erreicht. Gleiches gilt für die Erwärmung der Meere. Die Korallenriffe sind weltweit geschädigt. Das Abschmelzen der Gletscher hat begonnen. Der Meeresspiegel steigt.

Einen bedeutenden Anteil an diesen Natur- und Umweltschäden hat die Müll-Problematik.

Viele Länder beherrschen den Umgang mit dem immer mehr werdenden Müll nicht.

Eine besondere Rolle spielt hierbei der Plastikmüll.

Insbesondere die Weltmeere sind erheblich mit (Plastik-) Müll belastet.

In den Ozeanen gibt es mittlerweile mehrere regelrechte ‚Müll-Felder‘ (‚Müll-Strudel‘), in denen sich jeweils bis zu 100 Mill. Tonnen (!) Plastikmüll zusammenhängend  im Wasser bewegen . Ähnliche Mengen Müll befinden sich bereits auf dem Meeresboden.

Die Auswirkungen auf die maritimen Ökö-Systeme sind gravierend.

Aktuell gelangt jede Minute neuer Plastikmüll von der Menge einer LKW-Ladung in die Meere  Das sind mehr als 10 Mill. Tonnen neuer Plastikmüll pro Jahr.

Wenn insbesondere dieser (Plastik-) Müll-Situation nicht umgehend Einhalt geboten wird, so wird in den Meeren bereits in wenigen Jahren insgesamt so viel Plastikmüll vorhanden sein, wie es Fische gibt (Verhältnis 1:1, bezogen auf das Gewicht). Die ‚Unterwasser-Landschaft‘ wird unwiederbringlich zerstört sein, mit allen Folgen, die sich daraus für die Menschheit ergeben.

Aber auch auf dem Land und in/an vielen Gewässern ist die Situation mittlerweile besorgniserregend.

Insbesondere in einigen südostasiatischen und südamerikanischen Ländern bestehen gravierende Probleme beim Umgang mit dem anfallenden Müll.

In vielen Fällen kann von einer ‚umweltgerechten Müll-Entsorgung‘ nicht einmal ansatzweise die Rede sein.

Die folgenden Fotos zeigen hierfür einige Beispiele:

Die folgenden Videos zeigen einige (extreme) Beispiele für die Ursachen und Folgen der globalen Müll-Problematik:

Mit Blick auf diese (Plastik-) Müll-Situation ist noch festzuhalten, dass bereits ein einziger Kubikmeter unsachgemäß gelagerter Müll pro Jahr mehrere Tonnen Treibhausgase freisetzt. Unsachgemäß gelagerter Müll trägt also in erheblichem Maße zur Erhöhung des Treibhauseffektes bei.

Die wichtigsten Ursachen dieser globalen Müll-Problematik

1.
In vielen Ländern ist die Bevölkerung nicht oder nicht hinreichend sensibilisiert. Oft fehlt es (meist mentalitätsbedingt) an (hinreichender) Information zu Fragen des Natur- und Umweltschutzes (u. a. zu den Themen ‚Reduzierung des Müllaufkommens‘, ‚Umweltgerechte Müllentsorgung‘, ‚Umgang mit den natürlichen Ressourcen‘, etc.). Diese Defizite zeigen sich meist schon bei der Erziehung/Bildung der Kinder (die Sensibilisierung für die Problematik ist z. B. oft nicht Gegenstand der elterlichen Erziehung und oft auch nicht Gegenstand der Bildung in der Schule).

2.
Die aus der Müll-Problematik erwachsenden aktuellen und perspektivischen Probleme werden vielfach nicht thematisiert.

3.
In vielen Ländern gibt es für den anfallenden Müll keine bzw. keine hinreichend funktionierende Entsorgungslogistik. Oftmals stapelt sich der Müll zu Bergen. Vielfach bestehen keinerlei Konzepte, wie diese Müllberge jemals abgebaut werden könnten.
Oft wird der angefallene Müll auch einfach vergraben – oder aber im Wald oder Meer entsorgt. In vielen Fällen sind keine Müllaufbereitungsanlagen vorhanden – oder aber die vorhandenen Anlagen funktionieren nicht oder nicht hinreichend.